Diese erste französischsprachige Monografie umfasst über vierzig Jahre des Werks von Paz Errázuriz, einer bedeutenden Persönlichkeit der chilenischen Fotografie. Von ihren frühesten Serien der 1970er-Jahre bis hin zu den neuesten und bislang unveröffentlichten Arbeiten wie Ñuble, Próceres und Sepur Zarco zeugen ihre Bilder von einem klaren feministischen und sozialen Engagement. Die Fotografin richtet ihren Blick auf die Unsichtbaren, jene, die am Rande leben – eine Praxis, die heute umso stärker nachhallt, da sie den Umbrüchen der aktuellen Gesellschaft entspricht.
Die Publikation begleitet die erste Einzelausstellung der Künstlerin in einer Pariser Institution, in der Maison de l’Amérique latine, kuratiert von Béatrice Andrieux.





